FAQ – Häufige Fragen rund um die digitale Volumentomographie
Wer darf DVT machen?
Die Digitale Volumentomographie (DVT) darf nur von Zahnärzten oder Fachärzten (z. B. HNO-Ärzte) durchgeführt werden, die eine spezielle Fachkunde im Strahlenschutz für diesen Bereich nachgewiesen haben. Zudem muss eine medizinische Notwendigkeit vorliegen, um die Untersuchung rechtfertigen zu können.
Was ist der Unterschied zwischen einer CT und einer DVT?
Während ein CT mit einem fächerförmigen Strahl arbeitet, nutzt das DVT einen kegelförmigen Strahlenbund, der den gesamten Bereich in einer einzigen Rotation erfasst. Das führt beim DVT meist zu einer deutlich geringeren Strahlenbelastung und einer höheren Detailgenauigkeit bei der Darstellung von Hartgewebe wie Knochen und Zähnen.
Wann wird DVT von der Krankenkasse übernommen?
Private Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel bei medizinischer Notwendigkeit vollständig. Bei gesetzlich Versicherten ist die DVT meist eine Selbstzahlerleistung (IGeL), außer in seltenen Ausnahmefällen, wie etwa bei bestimmten Kieferoperationen im Rahmen einer stationären Behandlung.
Wie lange dauert ein DVT-Röntgen?
Die eigentliche Aufnahmezeit ist extrem kurz und dauert meist nur zwischen 10 und 40 Sekunden. Zusammen mit der Positionierung und der digitalen Bildberechnung sollten Patienten etwa 5 bis 10 Minuten für den gesamten Termin einplanen.
Wann ist eine DVT sinnvoll?
Eine DVT ist immer dann sinnvoll, wenn herkömmliche 2D-Röntgenbilder für eine sichere Diagnose nicht ausreichen, etwa vor Implantationen, bei der Lagebestimmung von Weisheitszähnen oder zur Beurteilung von Kieferhöhlenerkrankungen. Sie bietet dem Zahnarzt eine räumliche Sicht, die das Risiko von Verletzungen an Nerven oder Blutgefäßen minimiert.
Wie funktioniert eine DVT-Untersuchung?
Der Patient steht oder sitzt meist in der Mitte des Geräts, während ein Röntgenstrahler und ein Bilddetektor den Kopf einmal umkreisen. Dabei werden zahlreiche Einzelbilder aufgenommen, die ein Computer anschließend zu einem hochauflösenden, dreidimensionalen Modell des Kiefers oder Schädels zusammensetzt.