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Zahnärzte Ivanovas
Wilhelm-Hauff-Straße 41
88214 Ravensburg

Gemeinschaftspraxis
Dr. Nikolaus & Dr. Sarah Ivanovas
Tel. 0751 359 66 800
Fax. 0751 359 66 808

Öffnungszeiten

Mo 8:00-12:30/ 14:00-18:00
Di  8:00-12:30 / 14:00-18:00
Mi 8:00-12:30 / 14:00-18:00
Do 8:00-12:30 / 14:00-18:00
Fr 8:00-13:00 


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Parodontitis Zahnfleischprobleme Dreiländer Zahnarzt Ravensburg

Parodontitis: Zahnfleischprobleme – Was tun?

Alles zur Vorbeugung und Behandlung von Ihren Zahnärzten Ivanovas

"Wie man sich bettet, so liegt man", lautet ein Sprichwort. Bertold Brecht hat das gleichnamige Gedicht geschrieben. Es zielt auf das Schicksal des Menschen oder schlicht unser Bett. Lüften und versehen wir dieses nicht regelmäßig mit frischen Bezügen, schlafen wir schlecht. Allerdings trifft das geflügelte Wort auch auf unsere Zähne zu. Häufige Zahnfleischprobleme oder häufiges Zahnfleischbluten können Hinweise auf oder Anzeichen für eine Parodontitis (Zahnbetterkrankung) sein, also ein ungepflegtes Bett für unser Zähne. Wir, Ihre Zahnärzte Ivanovas, sagen Ihnen, was bei einer Parodontitis zu tun ist und wie sie ihr am besten vorbeugen können.

Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnbettes
Zahnfleischbluten, stark verfärbte Zähne, Mundgeruch, empfindliche Zahnhälse bei warmen oder kalten Speisen: Symptome wie diese können auf eine Parodontitis (früher auch Parodontose genannt) hindeuten. Dabei handelt es sich um eine Entzündung des Zahnbettes. Ursache sind Bakterien, die sich in der Mundhöhle befinden und auf den Zähnen einen sogenannten Biofilm bilden. Daraus können Plaque (Zahnbeläge) entstehen und in der Folge Zahnstein. Die Stoffwechselprodukte der Bakterien lockern das Zahnfleisch und rufen Entzündungen hervor.

Schwellungen, Blutungen, Knochenabbau
Wird gegen die Entzündung nichts unternommen, kann es zu Schwellungen oder Blutungen des Zahnfleisches kommen, bei längerem Bestehen unbehandelter Parodontitis kann Knochenabbau im Kiefer die Folge sein. Schreitet die Zahnbetterkrankung ungehindert fort, können sich Zahnfleischtaschen zurückentwickeln, Zähne lockern und ausfallen. Häufig sind bei einer Parodontitis mehrere Zähne betroffen und mit zunehmendem Alter werden inzwischen mehr Zähne aufgrund von Parodontitis gezogen als aufgrund von Karies. Tritt Zahnfleischbluten beispielsweise nach dem Zähneputzen auf, schon nach einem Biss in den Apfel, oder ist das Zahnfleisch über einen längeren Zeitraum gerötet oder geschwollen, sollten Sie mit uns sprechen.

Frühzeitige Diagnose zählt
Sinn und Zweck einer Parodontitis-Behandlung ist es, die Entzündung zu stoppen und das Gewebe, das die Zähen stützt, dauerhaft zu erhalten. Häufig reicht eine Basistherapie aus. Voraussetzung ist allerdings eine frühzeitige Diagnose. Ist die Parodontitis jedoch bereits weiter fortgeschritten oder die Basistherapie nicht ausreichend, können zusätzliche chirurgische Eingriffe notwendig werden. In beiden Fällen, darauf weist auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung der Zahnärzte hin, benötigt der Parodontitis-Patient eine dauerhafte Nachsorge durch den Zahnarzt.

Meist reicht eine Basistherapie aus
Im Rahmen einer Basistherapie reinigen wir bei örtlicher Betäubung zuerst die Zahnfleischtaschen mit Handinstrumenten, um harte und weiche Beläge zu entfernen. Danach werden die erreichbaren Flächen der Zahnwurzeln geglättet. Schädliche Bakterien wird es auf diese Weise erschwert, sich erneut anzuheften. Meist reicht schon eine Basistherapie aus, um die Entzündung zu stoppen. Verläuft die Parodontitis allerdings schwerer oder aggressiver, kann eine begleitende Behandlung mit Antibiotika sinnvoll sein. Diese werden in der Regel als Tabletten eingenommen, manchmal bringen wir das Medikament auch als Gel oder Salbe direkt in die Zahnfleischtasche ein. In manchen Fällen kann es auch sinnvoll sein, Art und Konzentration der Bakterien in den Zahnfleischtaschen näher zu bestimmen, um die Diagnose abzusichern und ein passendes Antibiotikum zu finden. Im Labor ausgewertete Bakterientests geben uns darüber Aufschluss.

Chirurgische Eingriffe für den Aufbau neuen Gewebes
Wenn die Basistherapie in Einzelfällen nicht zur Besserung führt oder besonders tiefe Zahnfleischtaschen vorliegen, können chirurgische Eingriffe erforderlich werden. Sie können dazu dienen, Gewebe, das verloren gegangen ist, wieder aufzubauen. Unterschieden werden dabei im Wesentlichen drei Methoden:

1. Reinigung tiefer Zahnfleischtaschen
Unter örtlicher Betäubung öffnen wir in einem kleinen chirurgischen Eingriff die Zahnfleischtaschen und legen die Wurzeloberflächen frei. Tief liegende Beläge und Unebenheiten der Zahnwurzeln, die Nischen für Bakterien bilden, können besser erkannt und gründlicher beseitigt werden.

2. Regeneration des Zahnhalteapparates
Hat eine lang anhaltende Parodontitis viel Bindegewebe und Knochen zerstört, fehlt den Zähnen der Halt. Zum Glück gibt es heutzutage eine Reihe von Therapiemöglichkeiten, die auf ein Nachwachsen des Zahnhalteapparates zielen und je nach Bedarf einzeln oder in Kombination angewandt werden können:
• Die gesteuerte Gewebegeneration
• Das Einbringen von Wachstumsmitteln
• Das Einbringen von Knochen oder Knochenersatzmaterialien

3. Rekonstruktion des Zahnfleisches: Plastische Operationen
Wenn nach einer Parodontitis Zahnhälse oder Zahnwurzelabschnitte frei liegen, kann ein Wiederaufbau des Zahnfleisches sinnvoll sein. Dazu gibt es verschiedene Operationsmethoden, mit denen entstandene Defekte abgedeckt und dem Zahnfleisch wieder ein ansprechendes Aussehen gegeben werden kann.
Gern informieren wir Sie bei Interesse oder Bedarf näher dazu.

Das Wichtigste für die Nachsorge
Bei Parodontitis handelt es sich um eine chronische Erkrankung. Jeder, der einmal daran erkrankt war, muss dauerhaft Nachsorge betreiben. Das Wichtigste dabei: konsequente Mundhygiene, regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei uns im Haus und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen – falls nötig sogar mehrmals pro Jahr. Patienten, die eine gute Mundhygiene haben und regelmäßig zur Nachsorge gehen, haben große Chancen, dass die erreichten Verbesserungen von Dauer sind, Patienten, die das nicht tun, dagegen ein hohes Risiko der Wiedererkrankung.

Fünf goldene Regeln für die Vorbeugung
Zur Zahnbettentzündung muss es erst gar nicht kommen, wenn Sie die folgenden Regeln zur Vorbeugung beachten:
• Zweimal täglich die Zähne putzen (jeweils eine halbe Stunde nach der Mahlzeit)
• Regelmäßig Zahnseide und Interdental-Bürstchen benutzen, um Zahnbeläge zu entfernen
• Zweimal jährlich eine professionellen Zahnreinigung bei uns im Haus, die ihre Zähne gründlich von Belägen befreit
• Jedes halbe Jahr kommen Sie zu uns zur Vorsorgeuntersuchung, bei der wir eine Parodontitis frühzeitig erkennen können
• Wenn Sie Raucher/in sind, versuchen Sie damit aufzuhören. Raucher haben durchschnittlich ein fünf- bis sechsfach höheres Parodontitis-Risiko

"Wie man sich bettet, so liegt man." Denken Sie an ihr Zahnbett, Ihre Zähne werden es Ihnen danken! Ihre Zahnärzte Ivanovas.

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